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Kennwort:  Schweizer 
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Kennwort: Schweizer

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Verantwortlich für den Inhalt der Rede ist nur der Redner selbst.

Kennwort: Schweizer

Ein Urlauber aus der Schweiz 
oder: Ein Schweizer in (Ortsname)


Erklärung: Auftritt in Tracht oder mindestens mit einem Trachtenhut mit Pinsel. Der Schweizer macht Urlaub in Ihrem Ort und hat da schon einige Leute (Anwesende) kennen gelernt. Die Witze die er über die Personen macht, garantieren auch den Erfolg der Rede. Man kann den Vortrag aber auch „neutralisieren“.


Helau und Hallo ihr lieben Leute,
als Urlauber stehe ich vor Euch heute.
Ich mache Urlaub in diesem Ort,
warum, - das erklär ich Euch sofort.

Ich muss als erstes den (Verein) hier nennen,
den lernte ich im Flieger nach Mallorca kennen.
Und ich hielt dort die ganze Zeit,
für die (Name) die Kotztüte stets bereit.

Aus Dankbarkeit, das sei hier verraten,
hat sie mich nach (Ort) eingeladen.
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Wir erzählten was so passiert ist auf der Reise,
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an den (Name), - das ist vielleicht ein Kaliber, 
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Der hatte sich nämlich gleich in die erste Reihe gesetzt,
obwohl dort eigentlich war besetzt.

Die Stewardess hatte zwar reklamiert,
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Er tat dem Piloten wohl nicht trauen,
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und flüsterte ihm etwas ins Ohr.
Er spritze auf und ging sofort nach hinten,
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und fragte mich wie ich das hab gemacht.
„Ei das war ganz einfach“ sagte ich,
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nicht für den Flug nach Mallorca seien.
Diese biegen nachher ab nach links,
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Der (Name) machte auf Mallorca einen Papageien - Kauf,
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Jedes mal wenn die Stewardess vorbeikam, sagte der: „He,
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aber sie hat ihm immer seinen Kaffee gebracht.
Der (Name) war auch so durstig und hatte nichts bekommen, 
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Er sagte: „Bring mir auch einmal einen Kaffe, du alte Schlampe!“
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und hat beide kurzerhand aus dem Flugzeug geschmissen,
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Der (Name) fällt wie ein Stein, ohne Fallschirm nicht schwer,
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Sagt der Papagei: „Sag bloß du kannst gar nicht fliegen?“
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Dann darf man auch nicht so frech zu der Stewardess sein.“

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deshalb sind wir nach hier mit dem Auto gekommen, sage ich ehrlich. 
Das war eine Packerei, einen ganzen Hänger voll Koffer, 
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„Muss das den sein, wir wollen doch nicht auswandern“,
„ich würde schon“ meinte sie „aber mit einem andern!“

Als endlich alles verstaut war, sind wir los gefahren,
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schau mal nach hinten, der Hänger ist weg.“

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wir hatten vergessen ihn anzuhängen, so war das.
Also Kehrtwendung und wieder zurück nach Hause,
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gut das zu Hause stehen blieb das Ding.
So konnten wir noch abschalten den Elektroherd,
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und unseren Jüngsten, ich will euch nicht verkohlen,
konnten wir auch noch im Kindergarten abholen.

Aber dann sind wir doch glücklich hier angekommen,
wir haben (bei Familie Namen) ein Zimmer* uns genommen. (Ferienwohnung)
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denn unser Hund wedelt jetzt aus Platzgründen, 
nur noch mit dem Schwanz von oben nach unten,
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wir haben guten Kontakt zu der Nachbarschaft, das ist klar.
Der (Name) hat sich uns als Fremdenführer zu Verfügung gestellt,
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dazu gab es ein Glas Milch, nach Schweizer Sitte.
Sagte der (Name): „Ich werde doch nicht den armen Kindern,
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lieber sterbe ich an Alkoholvergiftung!“

Schön ist es hier ja, aber die Berge fehlen mir halt doch,
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Aber immer wenn ich den (Name, - großer Mann*) bekomme zu Gesicht, (*großer Mann)
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weil der mich an den „Großen Watzmann“ so erinnert.

Gestern war ich bei eurem Bürgermeister,
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Ich wollte die Kurtaxe bezahlen bei ihm,
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Wir haben nur dem (Name) seinen Traktor zu diesem Zweck.

Da fragt doch der Jüngste von dem (Name), das kleine Aas, 
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Sagt der (Name): „Das ist ein Schweizer, das sieht man gut,
den erkennt man an dem Pinsel an seinem Hut.
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dann wirst du sicher auch ein Schweizer bald.

„Wie kommst du darauf?“ fragte (Name) der Herr Papa, 
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ich habe doch gehört wie die Mami im Bett zu dir gesagt:
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dass du dir deinen Pinsel bald an den Hut kannst stecken.“

Die (Name) hat mich auf eine Geburtstagsfeier mitgenommen,
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Nur mit (Name) meiner Tischnachbarin, 
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dass sie immer von meinem Teller gegessen hat.

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die hat mit dem (Name) vorgeführt eine wilde Tanzerei. 
Dann fragte sie ihn: „Du tanzt wohl sehr gerne?“
„Ja, freilich“, sagt er, ich hörte es von ferne,
Drauf sagt sie: „Dann lerne es halt auch einmal,
die Rumhopserei mit dir ist ja eine Qual.“

Gestern da bin ich zu eurem Doktor (Name) gegangen,
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„hier habe ich jeden Morgen um 6 schon Stuhlgang.“

„Na hören sie mal“, sagt der Doktor, „schon so beizeiten?
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„vor acht Uhr wache ich aber nie auf.“

Dann habe ich ihm gesagt noch beherzt,
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das käme vom Alter behauptete der doch glatt.
Und was ist dann mit meinem linken Bein,
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„Ihr Herz schlägt zu langsam“, meinte er dann noch,
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„Wir Schweizer sind halt nicht so schnell.
Gestern abend habe ich ein Nümmerli begonnen, 
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Auf dem Heimweg bin ich noch ins Kaufhaus (Name) gegangen,
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„ich hätte gern 99 Flaschen Bier.“
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Ich sagte „Hundert?“ Ich tat ins Grübeln nun versinken,
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Bei der Gelegenheit fragte ganz leise ich,
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„Haben Sie auch Verhüterli?“
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Dann geben Sie mir doch ein Päckchen, ganz diskret,
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Drauf schreit die durch den Laden, mir zum Hohne,
„(Name) was kosten die Kondome?“

Dann traf ich den (Name) auf dem Weg nach Haus,
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und hatte drauf gewartet, dass die Kuh endlich kalben soll.

„Kein Wunder“, sage ich zu ihm, „wenn sie dich immer sieht,
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das Kalb steht doch längst schon neben mir.

Also, eure Post hier, es ist nicht zu fassen,
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Die ist ja noch langsamer als DIE in der Schweiz,
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Vor über einer Woche hab ich meine Urlaubskarten geschrieben,
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gestern steckten die immer noch in meinen Manteltaschen.

Die (Name) sind ja leider jetzt verreist,
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Da sollte der (Name) für die (Name) die Blumen gießen,
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ich weiß was es bedeutet, wenn einen der Durst stets plagt.

Ja, wir müssen ja auch morgen wieder nach Hause fahren,
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Also ehrlich, jetzt wo ich da die Prinzengarde* habe gesehen,
(* hübsche Frauen, oder Frischfleisch) 
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ich muss mich mit meiner Alten (Konserven) zufrieden geben.

Helau!
  
 Kennwort: Schweizer

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